…mit Zitronen gehandelt…

Hier eine wahre Geschichte aus unserem aktuellen Leben. Ein kleiner Tante-Emma- Laden in Magdeburg hat diese Woche 170 Kilo biologisch angebaute, somit unbehandelte sizilianische Orangen beim Händler seines Vertrauens bestellt. Kommunikation ist ja aber bekanntlich ein wildes Tier. Statt Orangen kamen Zitronen – ja, auch unbehandelt und ja, 170 Kilogramm.

Jetzt haben wir uns natürlich hier im Büro Gedanken gemacht, was man alles mit Unmengen von Zitronen anfangen kann und haben folgende Ideen, die bitte auf gar keinen Fall ernst zu nehmen sind:

  1. Sofortige Umrüstung einer Produktionslinie bei einer stadtbekannten Destillerie auf Limoncello – wir nehmen sofort 3 Kisten ab
  2. Gefrorene Zitronen am Stiel – sie sind schließlich unbehandelt
  3. Als Duftmittel für Wäsche und den Autospiegel – eine Kollegin möchte damit die Toilette reinigen
  4. 20 Meter Zitronenkuchen am Stück – Kuchenbasare für die Schulen der Stadt, dabei können gleich alle auf Corona getestet werden
  5. Umschulung der Zitronen zur Avocado – das merken nicht so viele und es bringt auch gehörig Profit (hab gehört, Avocados sind gerade richtig teuer)
  6. Probeimpfen für Zitronenhaut (Orange ist ja aus) für alle Haus- und Betriebsärzte – wir End 50iger sind am Oberarm nicht mehr ganz so frisch. Erst recht nicht, wenn wir dran sind.
  7. Limonade mit ganzen Früchten – gibt dir das Leben Zitronen, mach Limo draus
  8. Zitronen als Mitarbeiter/innen Benefits – lockt doch einfach mal mit diesen Südfrüchten im berühmten Obstkorb
  9. Wettbewerb: wer kann die meisten Zitronen essen, ohne das Gesicht zu verziehen oder immer noch über die Witze des Chefs lachen

Entschuldigt bitte den geballten Nonsens hier – aber genau das ist gerade für uns das Gebot der Stunde. Leichtigkeit in den Alltag bringen, wo es passt. Zusammen lachen und vielleicht daraus eine gemeinsame Aktion starten. Betriebsausflug zum Tante-Emma-Laden mit dem großen Einkaufsnetz für Zitronen!

Von Kerstin Hattar