M 1 – Gefährdungsbeurteilung2018-12-11T12:15:11+00:00

ASiG Betreuung

Nach dem Arbeitsschutzgesetz (ASiG) ist der Arbeitgeber in seinem Betrieb verpflichtet, mittels einer geeigneten Organisation für die Arbeitssicherheit Sorge zu tragen, die mit der Arbeit verbundenen Gefährdungen (Gefährdungsbeurteilung!) zu ermitteln und diese umfassend zu dokumentieren.

Allgemeine Vorschriften

§ 1 Geltungsbereich

Diese Unfallverhütungsvorschrift bestimmt näher die Maßnahmen, die der Unternehmer zur Erfüllung der sich aus dem Gesetz über Betriebsärzte, Sicherheitsingenieure und andere Fachkräfte  für  Arbeitssicherheit  (Arbeitssicherheitsgesetz)  ergebenden  Pflichten  zu  treffen hat.

§ 2 Bestellung

(1)  Der  Unternehmer  hat  Betriebsärzte  und  Fachkräfte  für  Arbeitssicherheit  zur  Wahrnehmung  der  in  den  §§  3  und  6  des  Arbeitssicherheitsgesetzes  bezeichneten  Aufgaben schriftlich nach Maßgabe der nachfolgenden Bestimmungen zu bestellen. Der Unternehmer hat  dem  Unfallversicherungsträger  auf  Verlangen  nachzuweisen,  wie  er  die  Verpflichtung nach Satz 1 erfüllt hat.

(2) Bei Betrieben mit bis zu 10 Beschäftigten richtet sich der Umfang der betriebsärztlichen und sicherheitstechnischen Betreuung nach Anlage 1.

(3)  Bei  Betrieben  mit  mehr  als  10  Beschäftigten  gelten  die  Bestimmungen  nach  Anlage Jugendarbeitsschutzgesetz, Mutterschutzgesetz. 

Die Gefährdungsbeurteilung   besteht  aus  einer  systematischen  Feststellung  und  Bewertung von relevanten Gefährdungen der Beschäftigten. Aus der Gefährdungsbeurteilung sind entsprechende  Arbeitsschutzmaßnahmen  abzuleiten.  Die  Gefährdungsbeurteilung  und  die Maßnahmen sind auf ihre Wirksamkeit zu überprüfen und erforderlichenfalls an sich ändernde Gegebenheiten anzupassen.

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